Jaro Lindt

Der Sommer, der zählt

Coming-of-Age-Mystery aus deutschen Sommern — vier Kinder, ein alter Pakt,
und fünfunddreißig Tage bis zum Glockenschlag.

Jaro Lindt — Sigill

Das Imprint

Fünf Sommer. Fünf Pakte. Fünf Kinder, die zu lange hingeschaut haben.

Jaro Lindt schreibt Folk-Horror in der Schule von Stephen King, Stand By Me und The Wicker Man — fünf Sagen, fünf deutsche Provinzen, fünf Sommer aus vier Jahrzehnten BRD. Jede Saga beginnt damit, dass ein Dorf, das sich zu kennen glaubt, einen Pakt erbt, den es nicht erinnert. Jede Saga endet damit, dass die Kinder begreifen, was die Erwachsenen seit Generationen schweigend mittragen.

Die Glocke von Hagedorn spielt im Schwarzwald-Sommer 1972: Ein Glöckner verschwindet, eine dritte Glocke schlägt aus dem Hagedornwald, und die Drei Schwestern — uralte Tannen — fordern bis Sankt Anna ein Kind. Die Sommer von Lindenhof führt nach Franken 1986, zwischen Maradona-WM und Tschernobyl-Schatten — und in einen Eisenerz-Stollen am Hagelberg, der seit 1797 verschlossen sein sollte. Sechs Schornsteine rückt 1984 ins Ruhrgebiet, eine Woche nach den Massenentlassungen der Hagentaler Hütte: Die Sechs Stehenden unter den Hochöfen verlangen ihren Tribut, weil keine Männer mehr da sind. Sieben Glockenschläge spielt 1995 im Allgäu — Vroni aus Hannover kommt zum achten Sommer in Pension Strobl, die Saligen Schwestern wollen das 81. Geschenk. Was die Flut verbirgt trägt 1998 ins nordfriesische Watt, ein Jahr nach dem Verschwinden eines Vaters.

Folk-Horror in deutscher Provinz, getragen von Jugendbanden zwischen elf und vierzehn — Sägewerkstöchter, Pfarrerssöhne, Bergmannskinder, Feriengäste, Halligkinder. Bildreich, bittersüß, ehrlich. Mit Pakten, die seit Generationen gehalten werden, weil das Schweigen billiger ist als die Wahrheit.

Heft 1 — bald erhältlich

Die Glocke von Hagedorn

Hagedorn · Heft 1 · ~35.000 Wörter · Schwarzwald, Sommer 1972 Hagedorn, Schwarzwald, 21. Juni 1972. Sommersonnenwende. Bibis Vater, der Glöckner Wilhelm Vogt, läutet wie jedes Jahr um Mitternacht die Heiligen-Glocke Petrus zur Wendestunde. Bibi, elf Jahre alt, schläft im Pfarrhaus-Anbau, weil ihre Mutter krank ist. Sie hört die Glocke. Eine Glocke. Zwei Glocken. Drei.

Vier Kinder — der Pfarrerssohn Tobias, die Sägewerkstochter Marlene, der stotternde Müllerssohn Klemens und Bibi, die Tochter des Verschwundenen — finden heraus, dass der dritte Ton aus einer Glocke kommt, die offiziell nicht existiert: die Schweigerin, gegossen 1648 aus geschmolzenen Pakt-Münzen und einem keltischen Bronzehorn.

Sie haben fünfunddreißig Tage Zeit. Bis Sankt Anna am 26. Juli — bis dahin verlangen die Drei Schwestern, drei uralte Tannen tief im Hagedornwald, ein Kind als Ausgleich für eine Schuld, die seit 1948 nicht beglichen wurde. In Vorbereitung

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